Die Frau hatte seine Ehefrau angegriffen

Der 28-jährige Svetoslav Stoykov hat im Oktober letzten Jahres seinen bösartigen Angriff gegen eine zufällige Frau in der Metrostation Hermannstraße durchgeführt. Das Motiv bleibt unklar.

Er wurde wegen schwerer Körperverletzung (GBH) zu einer Haftstrafe von zwei Jahren und elf Monaten verurteilt, ebenso wie eine nicht damit zusammenhängende Anklage wegen Exhibitionismus.

Während seiner Haftzeit im Gefängnis Heidering ist Stoykov selbst Opfer gewalttätigen Verhaltens geworden.

Letzten Freitag versteckten einige Insassen des Gefängnisses ihre Gesichter mit T-Shirts und eilten in Stoykovs Zelle, um ihn anzugreifen, nachdem ein Gefängniswärter seine Zelle um 16.05 Uhr geöffnet hatte.

Stoykov hatte sich zu dieser Zeit offenbar auf einer Couch entspannt und wurde von einer Gruppe von Gefangenen geschlagen, die sich schnell zerstreuten.

Nach einem Polizeiermittler für die Brandenburger Polizei:

Er schrie so laut vor Angst und Schmerz, dass der Wärter ihn sogar durch die geschlossene Tür hörte und sofort zurück rannte.

Der Gefängniswärter beeilte sich, Alarm zu schlagen, und alle Insassen wurden bald wieder in ihren Zellen eingesperrt.

Der Polizeiermittler hat hinzugefügt, wie Stoykov innerhalb des Gefängnisses nicht sicher ist:

Aus Sicherheitsgründen wird er in ein anderes Gefängnis verlegt. In Berlins Gefängnissen ist er nicht sicher. In den verstörenden Aufnahmen sieht man Stoykov, wie er sich eine Flasche umklammert und raucht, als er vier Schritte hinter seinem Opfer herunterschleicht. Dann tritt er sie grob und lässt sie einige Fuß auf die geflieste Treppe fallen.

Die Frau schlägt ihr Gesicht schmerzhaft gegen die harte Oberfläche des Bahnhofsbodens, der Inhalt ihrer Tasche läuft um sie herum.

Stoykov geht mit drei Freunden die Treppe hinauf und schlendert davon. Ein Freund bleibt für einen Moment, um eine Flasche vom Boden aufzusammeln, bevor er seinen Gefährten folgt.

Stoykov wird in Bulgarien als verurteilter Krimineller beschrieben, der an einem Hirnschaden infolge eines Autounfalls litt.

Die BBC berichtet, dass sein Urteil länger gewesen wäre, aber ein psychiatrischer Experte argumentierte, dass der Angreifer die Verantwortung wegen der Gehirnverletzung sowie Alkohol- und Drogenmissbrauch verringert hatte.

Während des Prozesses sagte Richter Busch:

Die Angeklagte trat sie mit voller Wucht. Sein ahnungsloses und wehrloses Opfer wusste nicht, dass der Angriff kommen würde.

Weil die Handlung in einem öffentlichen Raum stattfand, in dem wir uns alle ständig bewegen, hätte uns so etwas passieren können.

Stoykovs Opfer – eine Studentin, die als 26-jährige Jana K. bezeichnet wird – sprach ebenfalls im Prozess und erzählte dem Gericht, wie sie “kopfüber gefallen ist und auf ihrem Gesicht gelandet ist”.

Jana fügte hinzu, sie habe seit dem Angriff monatelang gelitten und habe “den Kontakt zur Außenwelt zunächst vermieden”.

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